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Unsere ersten Erfahrungen haben wir mit einem Pärchen Phelsuma lat. laticauda gemacht.
Gekauft haben wir diese Mitte Dezember 2004 und sie dann in einem Terrarium mit den Maßen 50 x 50 x 80 cm gehalten. Als Bodengrund haben wir einen von JBL besorgt, und diesen ca. 5 cm im Terrarium eingebracht. Schon nach kurzer Zeit stellte sich Nachwuchs ein, aber jedoch nicht bei den Phelsumen, sondern bei den Kribbelmücken. die anscheinend in dem Bodengrund waren.
Da nach 14 Tagen es mit den Mücken nicht mehr auszuhalten war, tauschten wir den Boden gegen abgekochten aus, und gestalteten auch die Rückwand neu.
Kurze Zeit später, am 22.02.05 wurde das erste Ei abgesetzt, dieses wurde alsbald in einen Inkubator, den wir auf die Schnelle aus einer Kühltasche und einer halbierten Fantaflasche in welcher sich Wasser und ein Heizer befanden, zusammen gebastelt haben, überführt.
Nach 54 Tagen, am 16.04.05 schlüpfte unser erster Gecko Nachwuchs.
Ein weiteres Doppelei ist jetzt in einem richtigen Inkubator. Sie müssten um den 10.05.05 schlüpfen.
Wir rechnen um den 05.05.05 mit einer weiteren Eiablage. Mittlerweile haben wir 7 Nachzuchten, von denen wir die ersten drei verkauft haben. Die vier Jungen vom Juni und Juli 2006 haben wir noch.
Die Aufzucht der Jungen gestaltet sich recht einfach. Wir füttern die ersten Wochen nur Fruchtfliegen und Fruchtbrei, Pfirsich und Banane mit Vitaminpulver.
Nach 4 Wochen bekommen sie auch Micros und Wachsmotten, und Wachsmottenlarven.
Unser erstes Männchen ist leider nach der ersten Paarung bzw. Eiablage verstorben, als wir ein neues Männchen in das Terrarium setzten erfolgte noch am gleichen Tag die erste Paarung die auch zu Nachwuchs führte. Durch eine geöffnete Terrariumtür ist uns dann das Weibchen entwichen und hinter die Holzverkleidung des Terrienraums gezogen, leider haben wir sie nie wieder gesehen.
Insgesamt kann man sagen das die von uns gehaltenen Ph. Laticauda sich nur ungern zeigen, wobei beide die Weibchen wesentlich öfters zusehen sind oder waren.
Zu Begin ließen wir die Jungen zusammen, doch wir merkten sehr schnell, das dies keine gute Idee war. Einer war kurze Zeit später etwas kleiner als der andere. So wurde ein weiteres Becken für den Nachwuchs gebaut. Mittlerweile haben wir sechs solcher Becken. Von unserem letzten Nachwuchs ist aber ein sehr Kleiner dabei. Er hat anscheinend epileptische Anfälle oder Krämpfe. Er krampft und fällt dann auf den Boden, zuckt herum und nach zehn Minuten ist er wieder fit und springt herum. Ich habe ihn oder sie Epi getauft und werde ihn wohl auch behalten.


Unser erste Weibchen, hat sich leider inzwischen irgendwo hinter der Holzverkleidung unseres Terrarienraumes verkrochen, ob sie noch lebt können wir nicht sagen.

Unser erster Nachwuchs.

Hier beide beim Sonnenbaden unter dem 20 Watt Strahler.

Am Anfang war das der bevorzugte Aufenthaltsort des Männchens.

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