18.01.2010

Ich wollte mir schon immer mal einen Nebler für die Becken zulegen. Es gibt ja verschiedene Geräte, aber da ich gerne bastle, und am Baumarkt vorbei gekommen bin, habe ich da mal rein geschaut. Nach längerem suchen fand ich so ein Ultraschallnebelteil mit einer häßlichen blauen Schale und einem Gestell für 14,50€. Zu Hause angekommen hab ich mal getestet, ob es auch anständig nebelt, und es war OK. Den Ultraschallnebler habe ich in eine Plastikbox mit den Abmessungen, 20x15x10 cm mit Deckel gepackt. Das Anschlußkabel ist gesteckt, so daß ich das Kabel durch die Wand der Box stecken konnte, ein Dichtstopfen ist auch schon dabei. Den Trafo habe ich auf dem Deckel mit Heiskleber angeklebt. In der einen Ecke des Deckels ist ein 35mm Loch, über das ich einen 40mm PC-Lüfter geklebt habe, in der gegenüberliegenden Ecke steckt in einem 30mm Loche ein 25mm Anschluß für einen Schlauch. Beides wurde natürlich mit ordendlich Heißkleber angeklebt.

Nebler CAD Im Rand des Deckels habe ich ein Fensterdichtband eingeklebt. Der Trafo liefert 24V~, der Lüfter ist für 12V=, aber mit 12V läuft er zu schnell und lärmt. Da mein zweites Hobby die Elektronik ist habe ich das Kabel, das vom Trafo zum Nebler geht durchtrennt, und in einer Filmdose eine kleine Platine mit Gleichrichter und 5V Spannungswandler untergebracht. Wer das nicht will oder kann, muss ein extra Netzteil für den Lüfter verwenden. Als Schlauch verwende ich einen 1" bzw. 25mm Spiralschlauch. Die Nebelmenge reicht aus um mehrere Becken anzuschliessen.


Der Schlauchanschlußstutzen auf dem Bild ist noch für 1/2 Zoll, das war aber zuklein. Zusammen hat das Ganze ca. 25 € gekostet, auch nicht billig, aber wenn man sowieso gerne bastelt ist es das wert.

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